Geschichte und Philosophie
Die Kiefer Hablitzel Stiftung wurde 1946 durch die Eheleute Charles und Mathilde Kiefer-Hablitzel gegründet. Die beiden Eheleute sind in Brasilien als Industriepioniere zu grossem Ansehen und Vermögen gelangt. In den dreissiger Jahren kehrten sie in die Schweiz zurück und nahmen in Luzern im Schloss Dreilinden Wohnsitz. Schon zu ihren Lebzeiten waren sie als Mäzene bekannt. In enger Zusammenarbeit mit den eidge- nössischen Behörden wurde noch vor dem Ableben der kinderlosen Eheleute eine Stiftung für den grössten Teil des Vermögens vorbereitet. Daraus entstand die "Kiefer Hablitzel Stiftung", deren jährlicher Vermögensertrag in 16 Portionen

aufgeteilt und hauptsächlich an urkundlich genannte Institutionen geleitet wird. Fünf Sechzehntel sind für junge bildende Künstlerinnen und Künstler sowie Musikerinnen und Musiker bestimmt. In jährlichen Wettbewerben werden den erfolgreichen Kandidaten Beiträge zur Förderung ihrer Ausbildung zugesprochen.

Die Stiftung hat sich gemäss Statuten an einen gebundenen Zweck zu halten und kann keine anderweitigen Projekte unterstützen und Stipendienanfragen bearbeiten. Sie untersteht der Aufsicht des Bundesrates.

Zustiftungen:
Am 27. September 2001 und am 8. Februar 2002 konnten zugunsten der jungen Musikerinnen und Musiker zwei Zustiftungen zur Kiefer Hablitzel Stiftung begründet werden.

Die Zustiftung Freddy W. und Elisabeth Schwab ermöglicht den von der Jury Musik ausgewählten Preisträgern des Musikwettbewerbs einen Auftritt anlässlich des jährlich stattfindenden Menuhin Festivals in Gstaad.

Die Zustiftung Hedwig Collard-Scherrer gibt von der Jury Musik ausgewählten jungen Menschen die Chance, einen finanziellen Beitrag zur Förderung und Unterstützung in ihrer musikalischen Ausbildung während eines Jahres zu erhalten.

Die Zustiftung de Breul wurde am 11. Februar 2004 gegründet und bezweckt im Rahmen der Kiefer Hablitzel Stiftung die Förderung und Unterstützung von jungen talentierten Künstlerinnen und Künstler der bildenden Kunst, namentlich durch die Übernahme oder Beteiligung an den Kosten von Ausstellungen, an welchen Preisträgerinnen und Preisträger der Kiefer Hablitzel Stiftung teilnehmen.

  Kiefer Hablitzel Stiftung, c/o Martin Müller, Notariat und Advokatur
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