Stiftung

Historisches

Die Kiefer Hablitzel Stiftung wurde 1946 durch die Eheleute Charles und Mathilde Kiefer-Hablitzel gegründet. Die beiden Eheleute waren in Brasilien als Industriepioniere zu grossem Vermögen gelangt. In den dreissiger Jahren kehrten sie in die Schweiz zurück und nahmen in Luzern im Schloss Dreilinden Wohnsitz. Schon zu ihren Lebzeiten waren sie als Mäzene bekannt. In enger Zusammenarbeit mit den eidgenössischen Behörden wurde noch vor dem Ableben der kinderlosen Eheleute eine Stiftung für den grössten Teil des Vermögens vorbereitet. Daraus entstand die „Kiefer Hablitzel Stiftung“, deren Vermögensertrag hauptsächlich an urkundlich genannte Institutionen geleitet wird. Ein Teil wird jungen Kunstschaffenden in den Bereichen Musik und Kunst zugesprochen. In jährlichen Wettbewerben werden die Beiträge vergeben.

Die Stiftung hat sich gemäss Statuten an einen gebundenen Zweck zu halten, kann keine anderweitigen Projekte unterstützen und keine Stipendienanfragen bearbeiten.

Die Stiftung untersteht der Aufsicht der Eidgenössischen Stiftungsaufsicht. 


Stiftungsrat

Der Stiftungsrat setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern des öffentlichen und kulturellen Lebens der Schweiz zusammen.

 

Mitglieder des Stiftungsrates

  • Dr. Veit Wagner, Präsident Stiftungsrat, Vice Chairman REHAU Group, Meyriez 
  • Prof. Dr. Regula Rapp
    Rektorin Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Stuttgart
  • Dr. Judith Welter, Jurypräsidentin, Direktorin Kunsthaus Glarus, Zürich 
  • Prof. Dr. Marc Kissóczy, Jurypräsident Kiefer Hablitzel Preis Musik
    Musikhochschule Zürich und Conservatorio della Svizzera Italiana, Lugano
  • Martin Müller
    Rechtsanwalt und Notar, Bern
  • Prof. Dr. Peter J. Schneemann
    Direktor Institut für Kunstgeschichte, Universität Bern  

 

Sekretär

Martin Müller, Rechtsanwalt und Notar, Bern

 

Sekretariat

Karin Minger
Kiefer Hablitzel Stiftung
c/o Martin Müller, Notariat und Advokatur

Marktgasse 50 Postfach
3000 Bern 7    


Zustiftungen

Am 27. September 2001 und am 8. Februar 2002 konnten zugunsten der jungen MusikerInnen zwei Zustiftungen zur Kiefer Hablitzel Stiftung gegründet werden.

Die Zustiftung Freddy W. und Elisabeth Schwab ermöglicht den von der Jury Musik ausgewählten PreisträgerInnen des Musikwettbewerbs einen Auftritt anlässlich des jährlich stattfindenden Menuhin Festivals in Gstaad.

Die Zustiftung Hedwig Collard-Scherrer ermöglicht den von der Jury Musik ausgewählten PreisträgerInnen des Musikwettbewerbs die Chance, einen finanziellen Beitrag zur Förderung und Unterstützung in ihrer musikalischen Ausbildung während eines Jahres zu erhalten.    

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